Die Messe ist vorbei und neben den vielen schönen Gesprächen und Verkostungen blieb mir die Verabredung zum Essen in bester Erinnerung. Seit Jahren sind wir mit mehreren Personen Gast des Stuttgarter Kochstammtisches und es wird von Jahr zu Jahr immer besser. Jungs und Mädels – wo soll das mit Euch noch enden? Also, an dem Abend habt ihr Euch dermaßen ins Zeug gelegt!. Danke.
Mit den folgenden Köstlichkeiten und edlen Tropfen wurden wir im Jugendhaus Stuttgart-Degerloch verwöhnt:
Zur Begrüßung einen 2009er Riesling-Sekt extra brut von Fritz Funk Löchgau http://www.weinbau-fritz-funk.de/dazu der Gruß aus der Küche: Körschtalforelle auf Musmehltaler http://www.slowfood.de/slow_food_vor_ort/stuttgart/arche_des_geschmacks/arche_passagier_musmehl/

Dann wurden die verschiedenen Vorspeisen
Confit von der Höribüllezwiebel http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6ri-B%C3%BClle an Ziegenfrischkäse und Salat

Gebackener schwäbischer Landgockel mit Chutneys vom Geishirtle http://www.slowfood.de/biodiversitaet/die_arche_passagiere/geishirtle/ und vom Holunder

Salat von der schwäbischen Alblinse http://www.slowfood.de/biodiversitaet/die_arche_passagiere/alblinse/ mit Schwarzwurst

serviert und dazu passte prima der 2010er Muskateller vom Weingut Supp Weinsberg-Gellmersbach http://www.supp-weingut.de/weingut.html
Nachdem im schwäbischen eine Suppe nie bei einem Essen fehlen darf, wie man uns bei den ausführlichen Erklärungen zu den Gängen berichtete, ging es weiter mit einer Rinderbrühe mit Kräuterflädle

Dann als Zwischengang ein Rhabarbersorbet mit einer Deko-Erdbeere (!)

über die noch eifrig diskutiert wurde, bevor es zum Hauptgang überging. Inzwischen wurde auch schon eifrig der 2011er Lemberger trocken, Weingut des Grafen Neipperg, Schwaigern probiert http://shop.graf-neipperg.de/2061-2065/37702/rotweine-rote-lagenweine-2009er-neipperger-schlossberg-lemberger-trocken und dann wurden auch schon die Ochsenbäckle vom Limpurger Rind mit handgeschabten Spätzle und Spinat serviert und eifrig nachgeschöpft ….

Zum Nachtisch: Nonnenfürzle mit Weinschaumsoße und Gelee aus Lemberger

und dazu einen 2008er Stettener Kerner Auslese Weingut Karl Haidle Kernen-Stetten http://www.weingut-karl-haidle.de/weingut/index.htm
Danach noch einen Apfelbrand Destillerie Hofmeister & Rieger Fellbach http://www.rieger-hofmeister.de/riho/ zum Kaffee aus Heilbronn http://www.hagenkaffee.de/cms/
und ein großes Lob an die Koch- und Weinstammtische aus Stuttgart für diesen tollen Abend.
Danke und wir kommen gerne wieder!
Pia
Auf dem Markt des guten Geschmacks, der Slow Food Messe in Stuttgart die seit heute zum 6. Mal stattfindet, gab es ein offizielles Bloggertreffen. Man tauschte sich über Techniken, Tools und Themen aus und informierte sich über die aktuellen Aktionen. Hier ein Bild einiger Beteiligter nach dem offiziellen Treffen in der Vinothek.

Heute war es uns beim Heimkommen nach einem schnellen Essen. Ein Blick in den Kühlschrank zeigt noch eine Scheibe Schafskäse, Reste einer Paprikawurst. Ein Klassiker – gebackener Schafskäse mit Rosmarin. Ja, obwohl der Rosmarinstock dieses Jahr im Winter stark gelitten hat, habe ich einen Zweig abgeschnitten. Einige Nadeln zerkleinert und mit Salz und Pfeffer sowie klein geschnittene Paprikawurst, Zwiebeln, schwarzen Oliven und Olivenõl im Ofen gebacken. Dazu gutes Wurzelbrot, zweierlei Butter und Feldsalat. Schmeckte toll zu Rotwein und Entenpastete.

Tags: Rosmarie, Schafskäse
Für die Springform (Ø 26 cm) + 1 Tortenplatte – etwa 16 Stück
Zeit ca. 60 Min. ohne Stand-, Back- und Kühlzeit
Keks-Boden:
200 g Gewürzspekulatius oder Nussplätzchen (+Zimt+Nelken oder Lebkuchengewürz)
100 g Butter
Creme:
200 g kalte Schlagsahne
6 Bl. Gelatine weiß
250 g Mascarpone
500 g Speisequark (Magerstufe)
2 EL Honig
1 Pck. Vanille-Zucker
2 TL gemahlener Zimt
75 g Zucker
Belag:
3-4 Orangen
60 ml Orangenlikör
300 ml Orangensaft
140 ml Wasser
2 Pck. Tortenguss klar
4 EL Zucker
Außerdem:
25 g weiße Kuvertüre
1. Keks-Boden:
Den Springformrand auf eine Tortenplatte stellen. Spekulatius oder Nussplätzchen in einen Gefrierbeutel geben und den Beutel fest verschließen. Die Plätzchen mit einem Teigroller fein zerbröseln. Butter in einem kleinen Topf zerlassen, die Brösel zugeben und gut verrühren. Die Masse in den Springformrand füllen und mit einem Löffel gleichmäßig zu einem Boden andrücken. Den Boden bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.
2. Creme:
Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Sahne steif schlagen. Mascarpone mit Quark, Honig, Vanille-Zucker, Zimt und Zucker verrühren. Gelatine nach Packungsanleitung auflösen. Erst etwa 4 Esslöffel der Mascarpone-Quark-Masse mit Hilfe eines Schneebesens mit der aufgelösten Gelatine verrühren, dann mit der übrigen Masse verrühren. Die Sahne unterheben. Die Creme auf den Boden geben und glatt streichen. Die Torte etwa 2 Std. in den Kühlschrank stellen.
3. Belag:
Orangen schälen, weiße Haut dabei mit entfernen und Fruchtfilets herausschneiden. Das Obst dekorativ auf der Creme verteilen. Orangenlikör, Orangensaft und Wasser vermischen.-
2 Päckchen Tortenguss mit Zucker in einem Kochtopf vermischen und nach und nach mit der Flüssigkeit mit Rührlöffel sorgfältig anrühren. Das Ganze unter Rühren zum Kochen bringen, dann über dem Obst verteilen und fest werden lassen.
Den Springformrand lösen und entfernen. Nach Wunsch die Torte mit geschabter Kuvertüre garnieren.
Tipps:
- Der Boden kann 1-2 Tage vor dem Verzehr zubereitet werden. Ihn dann zugedeckt kalt stellen.
- Man kann den Boden auch auf einer Tortenspitze zubereiten. So lässt er sich besonders gut lösen.
Tags: Backen, Rezept, Torte
Viele Namen für einen tollen Salat im Winter, den man immer wieder neu interpretieren kann! Dieser Salat erinnert mich auch immer ein wenig an den klassischen Waldorf-Salat in einer ganz leichten Variante. Also
100 g Feldsalat putzen, mehrmals waschen und schleudern. 1 Sellerieknolle (ca. 600 g) schälen. 250 ml Salzwasser aufkochen. Sellerie in einen Dämpfeinsatz geben und in ca. 15 – 20 min. weich dämpfen.
1 Zitrone filletieren und in kleine Stücke schneiden, Aus den Resten 2 EL Saft auspressen und mit 3 EL Sonnenblumen oder einem anderen neutralem Öl und 3 EL Walnussöl, Salz, Pfeffer und 1 EL Honig gut verruhen. Zitronenfilets und ca. 15 g grob gehackte Walnüsse zugeben.
Sellerie lauwarm abkühlen, in ca. 2 mm Scheiben schneiden und auf 4 Tellern auslegen. Den Salat darauf verteilen und mit der Vinaigrette beträufeln und auf Wunsch nochmals 15 g Walnüsse darauf verteilen.
Viel Spaß beim nachkochen. Ich hatte mir das Rezept mal aus einem essen & trinken Extra kopiert und musste für mich feststellen, so mag ich Sellerie.
Leider mal wieder ohne Bild
Pia
Tags: Kochen, Rezept, Salat, Sellerie
… oder ich hab doch jetzt wirklich zum zweiten Mal die tolle Madeleines-Form benutzt. Die Silikonformen sind klasse. Auf der Suche nach einem schnellen ung guten Sonntags-Nachmittags-Kaffee-Gebäck wurde im Lust auf Genuss Heft fündig. Allerdings habe ich die Angaben mal wieder halbiert. Das Original schreibt für 12 Madeleines, eine Form. Meine Form hat nur 9 Mulden und ich dachte mir. 6 Madeleins reichen auch.
Also für die 1/2 Menge dann:
45 g Butter zerlassen.
1 Ei, Mark einer halben Vanillestange und 1/4 TL Zitronenschale ca. 5 Min. aufschlagen.
20 g geschälte und gemahlene Mandeln mit ca. 1 EL Kakaopulver, 35 g Mehl und 1/2 TL Backpulver mischen und unter die Ei-Masse heben.
1-2 EL kandierter sehr fein gehackter Ingwer – bei mir war es in Sirup eingelegter Ingwe und die flüssige Butter zügig unterrühren. 30 min. kaltstellen.
Backofen auf 200 Grad (keine Umluft) vorheizen.
Form einfetten mit Mehl ausstäuben und dann ca. 12-15 min. backen. Auskühlen mit Kakao oder Puderzucker bestäuben
Und so war binnen ca. einer 3/4 Stunde ein prima Ausflug nach Frankreich gemacht und hat super geschmeckt. Das lange warten bis der Teig über Nacht geruht hat, entfällt hier komplett und das Ergebnis sind auch fluffige Madeleines. Oder wie ist Eure Meinung?
Pia
Tags: Backen, Rezept, Schoko